Stretching in den Wechseljahren – Sanfte Bewegungen gegen lästige Beschwerden

Gezieltes Dehnen lässt typische Wechseljahresbeschwerden schwinden, wie eine neue japanische Studie belegt. Das Beste: Es muss gar nicht groß ausarten. Täglich zehn Minuten leichtes Stretching vorm Zubettgehen reichen. Zwei Übungen, die auch Anfänger bewältigen können, finden Sie hier, weitere auf der Website www.wechseljahre-uebungen.de.

 

1.

Stellen Sie sich aufrecht hin, die Beine schulterbreit auseinander, die Knie dezent gebeugt. Die rechte Hand stützt sich in der rechten Hüfte ab. Den linken Arm strecken Sie gerade nach oben (seine Handfläche zeigt nach vorn) – und ziehen ihn dann zur rechten Seite, bis es links außen am Rumpf leicht zieht. Der Kopf folgt der seitlichen Streckung des Körpers, soll aber keinesfalls am Hals abknicken. Etwa 20 Sekunden halten, dann die Seite wechseln, dreimal wiederholen.

 

 

 

2.

Weiter in der leichten Grätsche stehend, lassen Sie nun die Schultern locker fallen. Führen Sie den linken Arm über den Kopf und legen Sie seine Hand flach auf das rechte Ohr. Den rechten Arm plus Schulter bewusst nach unten strecken. Nun den Kopf mit der linken Hand langsam etwas nach links ziehen. 10 Sekunden halten, dreimal wiederholen. Anschließend ist die andere Seite dran.

 

 

Achtung: Bei Muskel- oder Gelenkerkrankungen fragen Sie vorher bitte den Arzt, was Sie sich zumuten dürfen. Denken Sie auch daran, sich nicht zu überfordern. Wenn es weh tut, lieber abbrechen.