Sibirischer Rhabarber

Seit mehr als 4.000 Jahren als Heilpflanze bewährt

Der sibirische Rhabarber (Rhapontik-Rhabarber) ist eine bis zu zwei Meter hohe, kräftige Staude aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) mit kleinen, weißen, in Rispen stehenden Blüten. Er stammt ursprünglich aus Südsibirien und wird mittlerweile in ganz Europa kultiviert. Im asiatischen Raum wird der sibirische Rhabarber bereits seit über 4000 Jahren als Heilpflanze eingesetzt.

Heute wird ein Extrakt aus der Rhabarberwurzel zur Reduktion klimakterischer Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, depressiver Verstimmungen und Ängstlichkeit eingesetzt. Er zeichnet sich durch seine gute Verträglichkeit aus.

Wirkweise des sibirischen Rhabarbers

Verantwortlich für die Wirkung des sibirischen Rhabarbers bei Wechseljahresbeschwerden sind die Hydroxystilbene, die aus der Wurzel der Pflanze gewonnen werden. Obwohl die Stilbene chemisch nicht mit den Östrogenen verwandt sind, haben sie schwache östrogenartige Eigenschaften. Sie erhöhen nicht den körpereigenen Östrogenspiegel, sondern aktivieren selektiv einen bestimmten Östrogen-Rezeptor in den Körperzellen, den sogenannten β-Östrogen-Rezeptor. Hingegen wird der α-Östrogen-Rezeptor, der für das Wachstum östrogenabhängiger Tumore wie Brustkrebs und Gebärmutterschleimhaut-Veränderungen verantwortlich gemacht wird, nicht aktiviert.

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