BESCHWERDEN IN DEN WECHSELJAHREN

So individuell wie die Frauen selbst

Die mit der hormonellen Umstellung einhergehenden Beschwerden sind hinsichtlich Art, Dauer und Ausprägung individuell verschieden. Sie können sowohl körperliche als auch psychische Veränderungen umfassen. Etwa ein Drittel aller Frauen bemerkt lediglich das schrittweise Ausbleiben der Regelblutung und verspürt darüber hinaus keinerlei Anzeichen. Ein weiteres Drittel spürt nur leichte Symptome, die nicht als behandlungsbedürftig empfunden werden, ein letztes Drittel hingegen fühlt sich im täglichen Leben durch Hitzewallungen, Schlafstörungen und Co. stark beeinträchtigt.

Ein Vergleich der eigenen Symptome mit denen einer Freundin ist daher wenig sinnvoll. Jede Frau sollte auf ihren eigenen Körper hören und achtsam mit sich umgehen. Angst vor den Wechseljahren und den hormonellen Veränderungen muss heute keine Frau haben. Die möglichen körperlichen Symptome lassen sich auch mit natürlichen Mitteln sehr gut lindern.

Darüber hinaus bemerken manche Frauen auch direkte äußerliche Veränderungen: Die Elastizität der Haut lässt nach, das Haar wird dünner und trockener und das Gewicht steigt trotz unveränderter Kalorienzufuhr. Andere bemerken eine zunehmende Einspeicherung von Fettgewebe am Bauch anstatt an Hüfte, Oberschenkel und Gesäß – die Figur verändert sich. Dies sowie mögliche Veränderungen im Beruf und Privatleben können zusätzlich zu den hormonell bedingten Stimmungsschwankungen dazu führen, dass manche sich niedergeschlagen und ausgelaugt fühlt. Auch hier gilt: Nehmen Sie sich Zeit für sich. Jede Frau kann einiges für sich selbst tun, um die Zeit des Wechsels fit, gesund und positiv zu meistern.