HITZEWALLUNGEN UND SCHWEIßAUSBRÜCHE

Wenn der Östrogenspiegel schwankt

Hitzewallungen sind das "klassische" Phänomen der Wechseljahre. Durch die ständigen Schwankungen des Östrogenspiegels kommt es zu Fehlsteuerungen im Temperaturzentrum des Körpers. Er registriert eine scheinbare Überhitzung und versucht mit einer Erweiterung der Blutgefäße in der Haut (Vasodilatation) und einer übermäßigen Schweißproduktion die Körpertemperatur wieder ins Lot zu bringen.

Die Wärmeschübe beginnen in der Regel ganz plötzlich im Gesicht, am Hals oder an der Brust und breiten sich wellenförmig aus. Meist dauern sie nur Sekunden oder ein paar Minuten, in manchen Fällen gefolgt von einem Gefühl des Fröstelns. Darüber hinaus kann es zu Hautrötungen, starken Schweißausbrüchen, Gereiztheit und Nervosität kommen.

Hitzewallungen können in sehr unterschiedlichen Abständen und mit unterschiedlicher Intensität auftreten. Viele Frauen fühlen sich vor allem durch die nächtlichen Schübe auf Dauer völlig erschöpft, müde und leicht reizbar. Die Phase der Hitzewallungen dauert etwa ein bis fünf Jahre an.

Wie Sie frischen Wind in die Wechseljahre bringen können, lesen Sie hier.