Was tun?

Nur wer Beschwerden hat, muss aktiv werden

Rund ein Drittel der Frauen verspüren überhaupt keine Wechseljahresbeschwerden. Wer sich zu den Glücklichen zählen kann, muss auch nicht therapeutisch aktiv werden.

Die anderen zwei Drittel der Frauen empfinden die Beschwerden, die die Wechseljahre begleiten, sehr unterschiedlich. Was für die eine noch erträglich erscheint, kann eine andere Frau hingegen nicht mehr akzeptieren. In erster Linie ist es wichtig, die Wechseljahre nicht als Krankheit zu werten, sondern als einen natürlichen Vorgang zu akzeptieren, der unumgänglich ist. Sehen Sie die Vorteile dieser neuen Lebensphase: mehr Zeit für persönliche Aktivitäten, weniger eingespannt sein in der Familie, Potential für neue Aufgaben oder neue Beziehungen. Nutzen Sie Ihre Lebenserfahrung. Nehmen Sie sich an, wie Sie sind.

Neben einer Umstellung des Lebensstils kann die Medizin weiter helfen

Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen, die gesund leben, sich regelmäßig bewegen, ausreichend schlafen und sich ausgewogen ernähren, weniger Probleme mit den Wechseljahren haben. Mit einer ausgewogenen Ernährung und viel Bewegung können Sie Ihren Körper in dieser Phase der Umstellung unterstützen. Tipps zur Entspannung helfen Ihnen bei der Stressbewältigung.

Wenn Sie die Wechseljahresbeschwerden subjektiv als unerträglich empfinden und sie Ihren Alltag belasten sowie Ihre Lebensqualität und Leistungsfähigkeit einschränken, sollten Sie medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.