Heilpflanzen und ihre Wirkung

Diese Heilpflanzen haben sich bei Wechseljahresbeschwerden bewährt:

Traubensilberkerze (lat. Cimicifuga racemosa)

  • hilfreich gegen Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche und depressive Verstimmungen
  • verbessert die Schlafqualität
  • als apothekenpflichtiges, rezeptfreies Arzneimittel erhältlich

Sibirischer Rhabarber (lat. Rheum rhaponticum)

  • reduziert klimakterische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, depressive Verstimmung und Ängstlichkeit
  • besonders gut wirksam beim Leitsymptom Hitzewallungen
  • als apothekenpflichtiges, rezeptfreies Arzneimittel erhältlich

Mönchspfeffer (Vitex agnus castus, Keuschlamm)

  • hilfreich bei Wassereinlagerungen im Gewebe sowie bei Brustspannen
  • eingesetzt bei Zyklusunregelmäßigkeiten und Menstruationsschmerzen
  • als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich

Baldrian (lat. Valeriana officinalis)

  • wirkt ausgleichend und beruhigend bei nervös bedingten Unruhezuständen
  • erhöht die natürliche Einschlafbereitschaft bei Schlafstörungen
  • als Arzneimittel erhältlich

Hopfen (lat. Humulus lupulus)

  • mildes Beruhigungsmittel bei Einschlafstörungen, Unruhe- und Angstzuständen
  • als Arzneimittel erhältlich

Johanniskraut (lat. Hypericum perforatum)

  • stimmungsaufhellende und stabilisierende Wirkung
  • eingesetzt bei leichten und mittelschweren Depressionen, innerer Unruhe und Angst, Nervosität, Schlafstörungen
  • kann die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen
  • als Arzneimittel erhältlich

Passionsblume (lat. Passiflora incarnata)

  • wirkt bei nervösen Unruhezuständen und Ängsten
  • als Arzneimittel erhältlich

Melisse (lat. Melissa officinalis)

  • wirkt beruhigend, krampflösend und schlaffördernd
  • eingesetzt bei Schlafstörungen, Unruhezuständen und nervös bedingten Magen-Darm-Störungen
  • als Arzneimittel erhältlich

Echter Salbei (lat. Salvia officinalis)

  • eingesetzt gegen Hitzewallungen und übermäßige Schweißbildung

Rotklee (lat. Trifolium pratense)

  • Einsatz bei Wechseljahresbeschwerden
  • als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich
  • Wirkung der Isoflavonoide (Phytoöstrogene) in Nahrungsergänzungsmittteln nicht wissenschaftlich belegt
  • bei hoher Dosierung der Isoflavone (Phytoöstrogene) Entwicklung des gleichen Nebenwirkungsspektrums wie bei synthetisch hergestellten Östrogenen

Soja (lat. Glycine max)

  • reich an Isoflavonoiden (Phytoöstrogene) mit östrogenmodulierende Wirkung
  • als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich
  • Wirkung der Isoflavonoide (Phytoöstrogene) in Nahrungsergänzungsmittteln nicht wissenschaftlich belegt
  • sojareiche Ernährung dient gesunder Lebensführung

Zu den Pflichtangaben femi-loges®

Wissenswertes zu Phytopharmaka

Phytopharmaka sind geprüfte Arzneimittel

Phytopharmaka sind zugelassene Arzneimittel, deren Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil in zahlreichen Studien gemäß des Arzneimittelgesetzes belegt wurden. Sie haben eine Zulassungsnummer auf der Verpackung, die ihre Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit amtlich bescheinigt. Auch wenn Sie in der Regel gut verträglich sind, sollten auch pflanzliche Heilstoffe nicht unbedacht eingesetzt werden. Art und Dauer einer Therapie sollten am besten mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass sich beispielsweise verschiedene Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken oder abschwächen.